Das Pöllauer Tal - ein großer 
                                     " Jahreszeitengarten"
Unser Jahreszeitengarten am oberen Ende des Dorfplatzes hat wirklich zu jeder Saison etwas zu bieten. Das beginnt schon im März mit Frühblühern wie den Traubenhyazinthen und erreicht etwa mit Iris und Pfingsrose im Frühling seinen ersten Höhepunkt.
Der Sommer stellt sich mit Echtem Salbei und Lavendel, sowie Sonnenhut und Engelwurz ein, und geht schließlich in die Blütezeit von Herbstanemonen und Astern über, die im Oktober endet.Doch damit nicht genug...
...bei geeigneter Witterung können sie hier auch im Winter noch Eisblumen in Form von Rauhreif bewundern.
Insgesamt wurden nicht nur Exoten und Zuchtsorten gepflanzt, sondern asuch einige attraktive Vertreter der heimischen Flora. Nach der Reihenfolge des Aufblühens im Jahreslauf sind dies etwa Leberblümchen, Zweiblatt-Blaustern, Echts Lungenkraut, Berg-Flockenblume, Gewöhnliche Akelei, Blutweiderich, Ähren-Blauweiderich, Echter Dost(Oregano), Hänge-Segge, Roß-Minze, Wasserdost und Echter Eisenhut.
Die meisten davon kommen wildwachsend auch in der Region um Pöllauberg vor. Dort wachsen sie zwanglos gemischt, im Garten hingegen ornamental geordnet.
Der Jahreszeitengarten zeigt nur im kleinen Maßstab das, was sich im Laufe des Jahres in der Landschaft des Pöllauer Tales verändert.
Von den ersten Frühlingsboten über die Blüte der Obstbäume und Wiesen bis hin zur Zeit des Fruchtens und Reifens, und selbst dann noch, wenn nach dem Laubfall der Winter seinen flockigen Mantel ausgebreitet hat, ist unsere Umgebung in ständigem Wandel begriffen. Daran hat auch der bäuerliche Jahreslauf nicht unbedeutend Anteil.

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