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...für die ganze Familie

Schloss Hartberg bei Nacht Schloss Hartberg
Schloss Hartberg
Am höchsten Punkt der alten Stadt gelegen, thront das Schloss als weltliche Keimzelle der Stadt. Die ehemalige mittelalterliche Burg aus dem Beginn des 12. Jahrhunderts wurde 1572 vom Geschlecht der späteren Fürsten Paar erworben und im Renaissancestil in ein Schloss umgebaut. Der Rittersaal dehnte sich über die ganze Schlosslänge aus. Im 17. Jahrhundert wurde der Bau um einen im rechten Winkel ergänzten Arkadentrakt erweitert.
Barocke Wappenmalereien im Obergeschoss wurden erst in jüngster Zeit freigelegt. Heute werden die historischen Räumlichkeiten als Aus- und Fortbildungszentrum sowie als kulturelle Begegnungsstätte genutzt.

Im Palais ist der zentrale Bereich der Sparkassensaal-Rittersaal im Ausmaß von 160 m². Die Sparkasse Hartberg hat als Mieterin die Verwaltung dieser Räumlichkeiten der Stadtgemeinde überlassen. Der Saal steht auch Vereinen, Institutionen und Privatpersonen für Veranstaltungen zur Verfügung. Anfragen über Mietmöglichkeiten im Rathaus unter der Nummer 03332/603-36.
Im Arkadentrakt stehen rund 620 m² für Bildungseinrichtungen zur Verfügung. Ein Großteil davon wird vom WIFI Steiermark für Kurse in den Bereichen EDV, Betriebswirtschaft, Gastronomie und Sprachen genutzt. Im Herbst 1995 wurde eine Fachakademie für Angewandte Informatik eröffnet.
Blick auf die Stadt
Der romanische Karner
Der Karner ist der bedeutendste sakrale Bau in der Oststeiermark. Er wurde von Pfarrer Ulrich gleichzeitig mit der romanischen Pfeilerbasilika errichtet. Nach einer Überlieferung war über dem Portal die Jahreszahl 1167 zu lesen. Der Rundbau hat zwei Geschosse, sein unterer Teil ist durch eine Einstiegöffnung zugänglich. Die Kapelle des Obergeschosses erreicht man über eine Freitreppe, die 1888 bei der Restaurierung des Karners errichtet wurde. Vorher bestand ein gemeinsamer Aufgang zum Karner und zur Totenkapelle, die zwischen dem Karner und dem alten Schulhaus stand. Die Totenkapelle fiel der Vergrößerung des Schulhauses(1797) zum Opfer.  romanischer Karner
"Um den Zubau zweckmäßiger führen zu können, wurde von Kreisamte Graz die Anfrage gestellt(3.3.1795), ob die Michaelikapelle (Karner) nicht entbehrlich wäre" berichtet Simmler. Der Abbruch konnte verhindert werden, aber das Schulhaus wurde so an den Karner angebaut, daß der Eingang und ein Drittel des Rundbaues verdeckt waren. Der Zugang zum Karner war nur durch das Schulhaus möglich.

Von der Errichtung bis zum Ende des 16. Jahrhunderts bestand für den Karner ein Doppelpatrozinium, später wird nur mehr St. Michael genannt. Der Erzengel Michael, der Seelengeleiter, galt als der Patron des eigentlichen Karners im Untergeschoss. Für die darüber gelegene Kirche war es der hl. Ulrich, Bischof von Augsburg.
Stadtpark
Weiter führt der Weg durch den schmalen, langgestreckten Stadtpark über sieben Terrassen zur alten Wäscheschwemme. Vor Jahrhunderten Schauplatz erbitterter Kämpfe gegen Eindringlinge, ist der ehemalige Graben vor den Resten der westlichen Stadtmauer heute mit schönem alten Baumbestand eine wahre Ruheoase.


Voller Jagdstolz überblickt ein römischer Löwe den unteren Bereich des Parks. Mit einem Eberkopf zwischen den Pranken versinnbildlicht er die Macht des Todes. Der Reckturm, schon fast in der Höhe des Schlosses, blickt auf eine schaurige Vergangenheit zurück. Er stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und diente nicht nur als Befestigung, sondern eine Zeitlang auch als Gefängnis.

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