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Der Schölbinger Turm steht als Endpunkt des Rundganges. Als einer der letzten Zeugen wehrhafter Vergangenheit mit erhöhtem Eingang und Schlüssellochscharten steht er als Bollwerk an der ehemaligen östlichen Stadtbegrenzung. In der Nähe befand sich einst auch das Ungartor, von dem heute, am Sparkassengebäude, eine Tafel Kunde gibt. |
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Die Stadtpfarrkirche stammt
ursprünglich ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. Eine Grabung im Jahre
1973 brachte Klarheit über die vier Bauperioden der Kirche. Der
Hartberger Baumeister Thomann Reiff baute den Westturm im 18.
Jahrhundert zu einem der schönsten Barocktürme der Steiermark aus. Im
Innenraum fällt eine gotische Pieta und ein steinernes
Renaissance-Taufbecken auf. Das Hochaltarbild, das die Aufnahme des hl.
Martin in den Himmel darstellt, wurde vom Vorauer Stiftsmaler Johann
Cyrik Hackhofer 1716 geschaffen. |
| Der Ringkogel |
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Mit seinen 789 Metern ist der
Ringkogel zwar keineswegs ein hoher Gipfel, doch die markante, fast
kegelförmige Form und die exponierte Lage machten ihn seit jeher zu
einem besonderen Berg. Ein keltischer Ringwall zeugt von ganz früher
Besiedlung, auch die Römer dürften ihn als Aussichts- und Fluchtberg
genutzt haben. Im Mittelalter war er Signalberg, von dem aus durch "Kreidfeuer" Alarm bei Feindeseinfall gegeben wurde. Vollends zum Aussichtsberg wurde der Kogel durch den Bau der "Ringwarte" im Jahr 1906. Auf einem Erdgeschoss aus Granitsteinen erhebt sich eine 30 Meter hohe hölzerne Aussichtswarte, die einen prächtigen Panoramablick über die gesamte Oststeiermark bis weit ins ungarische erlaubt. |
| Das Steinpeißhaus |
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Richtung Süden führt der Weg
durch die Herrengasse zu dem nach seinen ehemaligen Besitzern benannten
Steinpeißhaus.
Der Renaissancebau mit seinen Bastionen, aus dem Ende des 16. Jahrhunderts verkörpert den Typus des kleinen Herrenhauses. Ab 1834 war hier das zweite Rathaus untergebracht. Von den Gewölben im Erdgeschoss hat man einen schönen Blick zum Reckturm, der vor seiner traurigen Bestimmung den Namen Steinpeißturm trug. Im ersten Stock befindet sich das Stadtmuseum mit einer interessanten Dokumentation der Vor- und Frühgeschichte sowie der Römerzeit im Bezirk. In einer Sonderausstellung sind Exponate „Religiöser Volkskunst" von Künstlern, Handwerkern und Hobbykünstlern zu sehen. |