| Das "Hartberger Gmoos" ein Feuchtgebiet mit Zukunft |
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Prägend für das Landschaftsbild in Hartberg, aber auch für dessen Entwicklung ist neben dem Ringkogel das in einer weiträumigen Senke südlich vor der Stadt liegende "Hartberger Gmoos". |
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Bis ins 15. Jahrhundert war
dieses Gebiet vom ca. 30 ha großen Edelsee bedeckt, der 1736 noch als
"größerer Teich" im Waldgebiet "Edelschachen"
genannt wird (Simmler). Es entstanden dauerhafte Großeggenbestände und weiträumige Schilfgebiete, Rainbüsche und -Bäume konnten sich ungestört entfalten und bilden nunmehr Charakterelemente dieses Gebietes. Als Feuchtgebiet mit seinen unterschiedlichen Lebensräumen und seinem speziellen Kleinklima bietet es in einer von Landwirtschaft und Stadtentwicklung stark geprägten Landschaft die einzigen Überlebensräume für eine Vielzahl von Arten. Es ist daher auch kein Zufall, dass gerade hier über 70 gefährdete Tierarten, vor allem Insekten, noch entsprechende Lebensbedingungen vorfinden. |
| "Das pfarrliche
Totenbuch erzählt vom 29. April 1764, dass der Stallknecht
Andreas des Stiftes Vorau, 36 Jahre alt, mit einem von ihm geführten
Pferde in das Gmoos gekommen sei, wo beide einsanken. Das Tier kam davon, der Mensch wurde tot aufgefunden". |