Stifts- und Pfarrkirche Pöllau
Seit 1163 gibt es die Pfarre Pöllau mit dem Taufnamen St. Veit.
Im Mittelalter war es eine gotische Kirche, die auf dem Gelände einer Wehrburg errichtet, das pfarrliche Leben schützend beherbergte und prägte. 

Innenleben der Kirche

Bilder der Kirche
Als die Augustiner Chorherren am 24.8.1504 von Vorau kommend hier einzogen, war aus der Burg, durch Stiftung des Herrn Hans von Neuberg, ein Kloster geworden. Nach 200 Jahren ließen sie das Schloss mitsamt der Kirche abtragen und erbauten diese Stiftsanlage mit der mächtigen Kuppelkirche vor und nach 1700.
Kapuzinerkirche - Nischenkapelle
Hier, am Beginn der Michaeligasse, bildete einst das Grazer Tor die Begrenzung nach Westen. Dominiert wird der Platz heute von der schlichten, nach strengen Ordensregeln turmlos gehaltenen Kapuzinerkirche mit anschließendem Klostertrakt, die 1654 gegründet wurde.
Nur ein paar Schritte entlang der Mauer sind es bis zu einer kleinen Nischenkapelle, in der eine bemerkenswerte holzgeschnitzte spätgotische Kreuzigungsgruppe (um 1500 entstanden) zu sehen ist.
Dienstag und Freitag Nachmittag steht der Kernstockplatz unter sehr weltlichem Gepräge. Der Bauernmarkt lockt zahlreiche Besucher mit bodenständigen Produkten.
Pfarrkirche  in St. Johann / Haide
Pfarrkirche St. Johann in der Haide Die Pfarrkirche, die dem Ort seinen neuen Namen gab, wurde als Filialkirche von Hartberg spätestens zwischen 1363 und 1452, ihrer ersten urkundlichen Nennung, erbaut. Die Beifügung "in der Haide" bezieht sich jedoch nicht auf die Heide, sie bezieht sich auf Hard (Ghart), den Wald; unter diesem ist der östlich des Ortes gegen die Lafnitz sich erstreckende Ghartwald zu verstehen. In Ihrer heutigen Gestalt stammt die Kirche aus dem Jahre 1775 und wurde vom Maurermeister Anton Pregartner errichtet.1786 wurde St. Johann zur Lokalie erhoben und erhielt einen Pfarrhof, eingepfarrt wurden St. Johann, Unterlungitz, Fersten, Point, Altenberg und ein Teil von Mitterberg.

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